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Berater-Depot - Degussa Bank

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Unser Depot beinhaltet vielfältige Leistungen, wie umfangreiche Marktinformationen, z.B. News, Charts oder Fundamentaldaten zu Aktien, Fonds, Zertifikaten, Anleihen u.v.m. Ebenso bis zu 50 % Rabatt auf Ausgabeaufschläge ausgewählter Investmentfonds. Die Depotführung ist unter bestimmten Voraussetzungen gemäß Preis- und Leistungsverzeichnis kostenlos möglich.

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Als Anleger möchten Sie so erfolgreich wie möglich an den Finanzmärkten handeln. Mit einer Strategie, die auf Ihre Anlageziele ausgerichtet ist, unterstützen wir Sie dabei, die Renditechancen der vielfältigen Anlageformen bestmöglich zu nutzen.

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Mit dem Broker-Depot der Degussa Bank können Sie bequem von Zuhause oder jedem Ort der Welt aus mit Wertpapieren handeln. Behalten Sie Ihr Depot im Blick und profitieren Sie dazu noch von günstigen Transaktionskosten. Voraussetzung für die Aktivierung des InternetBrokerage ist die Teilnahme am InternetBanking. Über Ihren persönlichen Online-Zugang erhalten Sie direkten Zugriff auf Ihr Depot und können somit schnell reagieren und handeln.
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Bankenabwicklung

Information zu bail-in-fähigen Produkten

Aktien, Bankschuldverschreibungen (beispielsweise verzinsliche Bankanleihen und Zertifikate) sowie andere Forderungen gegen Kreditinstitute unterliegen besonderen Vorschriften. Diese Regelungen können sich für Anleger/Vertragspartner des Kreditinstituts im Abwicklungsfall des Kreditinstituts nachteilig auswirken. Einzelheiten dazu entnehmen Sie bitte dem Hinweis zur Bankenabwicklung und Gläubigerbeteiligung (Bail-in).

Hinweis zur Bankenabwicklung und Gläubigerbeteiligung (Bail-in)

Unsere aktuellen Konditionen

Depotführung und Wertpapier-Verwahrung

Bitte beachten Sie rechtsstehende Informationen und Sie können dauerhaft von unserer kostenfreien Depotführung profitieren.

Leistung Entgelte
Depotführung kostenfrei, sofern jeden Monat eine der folgenden Bedingungen erfüllt ist:

der/die Depotinhaber/-in ist unter 27 Jahre alt

zum Depot ergibt sich eine Rückvergütung1

zum Depot wird mindestens ein Wertpapier-Sparplan geführt.

Erfüllt das Depot keine der genannten Bedingungen, fällt ein monatliches Entgelt von 7,50 EUR pro Depot an.
Girokonto als Verrechnungskonto mit Maestro-/girocard Kostenlos
Kauf/Verkauf von Aktien, Optionsscheinen, Zertifikaten, Genussscheinen/Genussrechten 0,40 % vom Kurswert – mindestens 20 EUR - höchstens 500 EUR je Transaktion
Kauf/Verkauf von festverzinslichen Wertpapieren, Wandelanleihen, Optionsanleihen, Zero Bonds2 0,20 % vom Kurswert (wenn Kurswert < 100 %: vom Nominalwert) – mindestens 20 EUR - höchstens 500 EUR je Transaktion
Investmentanteile über die Kapitalverwaltungsgesellschaft / Verwahrstelle (sollte ein Kauf / Verkauf über die Kapitalverwaltungsgesellschaft nicht möglich sein, gelten entsprechend die Bedingungen für Aktien)
- Kauf3, 4 entgeltfrei
- Verkauf entgeltfrei
ETF-Sparpläne 1,75 % vom Kurswert
Bezugsrechte, Teilrechte, Aktienspitzen 0,90 % vom Kurswert – mindestens 5,95 EUR je Transaktion
Bezugsrechte außerbörslich 1,25 % vom Kurswert – mindestens 40 EUR je Transaktion
Sonstige Wertpapiere 0,40 % vom Kurswert – mindestens 20 EUR je Transaktion
1 Beispiele für eine Rückvergütung: Sie tätigen in Ihrem Brokerage Depot jährlich mindestens 10 Orders mit einer Mindestgebühr von jeweils 20 EUR, oder Sie erwerben einen Investmentfonds aus unserer Empfehlungsliste in Höhe von mindestens 8.000 EUR (Ausgabeaufschlag 2,5 %).
2 Inhaberschuldverschreibungen der Degussa Bank: provisions- und entgeltfrei.
3 Die Degussa Bank vereinnahmt in der Regel die beim Kauf von Fondsanteilen oder Zertifikaten gezahlten Ausgabeaufschläge. Darüber hinaus erhält die Degussa Bank laufende Vertriebsprovisionen von Fondsgesellschaften. Die Höhe der laufenden Vertriebsprovisionen berechnet sich als prozentualer Anteil des jeweiligen Wertes der verwahrten Fondsanteile und beträgt derzeit bis zu maximal 1,5 %.
4 Erfolgt die Kontrahentenabrechnung ohne Bonifikation, dann Provisionsabrechnung wie Aktien.

MiFID II

Überarbeitung der EU-Finanzmarktrichtlinie über Märkte für Finanzinstrumente

Die EU-Finanzmarktrichtlinie über Märkte für Finanzinstrumente (MiFID - Markets in Financial Instruments Directive) bildet den regulatorischen Rahmen für Wertpapiergeschäfte in Europa. Sie verfolgt die Harmonisierung des europäischen Finanzmarktes und die Verbesserung des Anlegerschutzes. Nach Inkrafttreten ihres ersten Teils im November 2007 folgt nun mit Wirkung zum 03.01.2018 die Überarbeitung der Richtlinie - MiFID II - mit neuen, erhöhten Anforderungen an Wertpapierdienstleistungsunternehmen in den Bereichen Anlegerschutz, Marktstruktur sowie Transparenz und Meldepflichten. Eine Anforderung der MiFID II ist die jährliche Bereitstellung der fünf wichtigsten Ausführungsorte der Kundenorders zusammen mit einem Bericht über die erreichte Ausführungsqualität. Beide Dokumente stellen wir Ihnen nachstehend im Bereich Dokumente zum Download zur Verfügung.

Nachhaltigkeitsbezogene Offenlegungspflichten im Finanzdienstleistungssektor gemäß Verordnung (EU) 2019/2088

Berücksichtigung von Nachhaltigkeitsrisiken bei unserer Anlageberatungstätigkeit

Als Degussa Bank AG sind wir die Muttergesellschaft einer Gruppe von Unternehmen, die Finanzdienstleistungen im Omnichannel bundesweit anbietet. Wir beschäftigen ca. 650 Mitarbeiter. Im Rahmen der Smart Worksite Financial Services bieten wir unseren Kunden eine breite Palette an Anlagelösungen innerhalb der Anlageberatung an. Wir greifen dabei auf ein breites Spektrum von Anlageprodukten zu.

Nachhaltigkeitsrisiken im Rahmen der Anlageberatung werden wir dabei über die Auswahl der entsprechenden Finanzinstrumente berücksichtigen.

Als Nachhaltigkeitsrisiken (ESG-Risiken) werden Ereignisse oder Bedingungen aus den drei Bereichen Umwelt (Environment), Soziales (Social) und Unternehmensführung (Governance) bezeichnet, deren Eintreten negative Auswirkungen auf den Wert der Investition bzw. Anlage haben könnten. Diese Risiken können einzelne Unternehmen genauso wie ganze Branchen oder Regionen betreffen.

Was gibt es für Beispiele für Nachhaltigkeitsrisiken in den drei Bereichen?

Umwelt: In Folge des Klimawandels könnten vermehrt auftretende Extremwetterereignisse ein Risiko darstellen. Dieses Risiko wird auch physisches Risiko genannt. Ein Beispiel hierfür wäre eine extreme Trockenperiode in einer bestimmten Region. In Fällen, in denen Flüsse als Transportwege genutzt werden, könnte ein sinkender Pegel dazu führen, dass der Transport von Waren beeinträchtigt werden würde.

Soziales: Im Bereich des Sozialen könnten sich Risiken zum Beispiel aus der Nichteinhaltung von arbeitsrechtlichen Standards oder des Gesundheitsschutzes ergeben.

Unternehmensführung: Beispiele für Risiken im Bereich der Unternehmensführung sind etwa die Nichteinhaltung der Steuerehrlichkeit oder Korruption in Unternehmen.

Die Empfehlungspalette der Degussa Bank umfasst sowohl nachhaltige Finanzinstrumente als auch nicht nachhaltige Finanzinstrumente.

Nachhaltige Finanzinstrumente

Bei nachhaltigen Finanzinstrumenten, die wir unseren Kunden im Rahmen der Anlageberatung empfehlen, sind die Anbieter dieser Finanzinstrumente gemäß den geltenden regulatorischen Vorschriften verpflichtet, Nachhaltigkeitsrisiken bei ihren Investitionsentscheidungen entsprechend zu berücksichtigen.

Nachhaltige Finanzinstrumente, die wir im Rahmen der Anlageberatung empfehlen, dürfen nicht in Unternehmen investieren, die besonders hohe Nachhaltigkeitsrisiken aufweisen.

Schon bei der Auswahl unserer Finanzprodukte beziehen wir Nachhaltigkeitsrisiken ein. Über die Berücksichtigung von Nachhaltigkeitsrisiken bei Investitionsentscheidungen des jeweiligen Anbieters informiert dieser mit seinen vorvertraglichen Informationen. Finanzinstrumente von Anbietern, die erkennbar keine Strategie zur Einbeziehung von Nachhaltigkeitsrisiken in ihre Investitionsentscheidungen haben, werden ggf. nicht angeboten. Im Rahmen der Beratung wird ggf. gesondert dargestellt, wenn die Berücksichtigung der Nachhaltigkeitsrisiken bei der Investmententscheidung erkennbare Vor- bzw. Nachteile für den Kunden bedeutet oder/und der Kunde im Rahmen der Beratung die Einbeziehung von Nachhaltigkeitsrisiken explizit wünscht.

Nicht nachhaltige Finanzinstrumente

Auch bei Finanzinstrumenten, die als nicht nachhaltig eingestuft werden und Kunden ohne den vorrangigen Wunsch einer nachhaltigen Geldanlage empfohlen werden, sind die Kapitalverwaltungsgesellschaften aufgrund regulatorischer Vorgaben verpflichtet, Nachhaltigkeitsrisiken im Rahmen ihrer Investitionsentscheidungen zu berücksichtigen.

Vergütungspolitik im Zusammenhang mit der Berücksichtigung von Nachhaltigkeitsrisiken

Das Vergütungssystem der Degussa Bank hat unter anderem zum Ziel, zu verhindern, dass durch die Vergütung der Mitarbeiter die Kundeninteressen weder kurzfristig noch mittel- bzw. langfristig beeinträchtigt werden. Durch unser Vergütungssystem stellen wir sicher, dass unsere Mitarbeiter im bestmöglichen Interesse der Kundinnen und Kunden handeln können. Eine Begünstigung von Empfehlungen in Finanzinstrumenten, die mit hohen Nachhaltigkeitsrisiken verbunden sind, findet somit nicht statt.

Berücksichtigung der wichtigsten nachteiligen Auswirkungen auf Nachhaltigkeitsfaktoren

Im Rahmen der Anlageberatung werden die wichtigsten nachteiligen Auswirkungen von Investitionsentscheidungen auf Nachhaltigkeitsfaktoren berücksichtigt. Die Berücksichtigung erfolgt auf Basis der Nachhaltigkeit des jeweiligen Finanzproduktes. Zurzeit kann eine Berücksichtigung auf Grund sich aufbauender, aber aktuell noch ggf. rudimentärer Informationen durch die Anbieter lediglich bedingt erfolgen.

Verkauf und Kauf von Wertpapieren aus steuerlichen Gründen

Kaufen oder verkaufen Kund:Innen Wertpapiere an sich selbst oder - nach vorheriger Absprache - an nahestehende Personen (Familie, Freunde, Arbeitskollegen etc.), werden hierfür oft steuerliche Gründe genannt: So sollen durch derartige Geschäfte Verluste mit Gewinnen verrechnet werden. Zu beobachten sind solche Geschäfte besonders am Jahresende.

Zwar kann ein solches Vorgehen von den Finanzämtern akzeptiert werden, doch es kann sich hierbei um eine strafbare Marktmanipulation handeln.

Zu den am häufigsten zu beobachtenden Geschäften an den Börsen, die jedoch verboten sind, zählen die sogenannten „Wash Trades“ („mit sich selbst Geschäfte“) und „Pre-Arranged Trades“ („abgesprochene Geschäfte“).


Rechtliche Konsequenzen?
 

Sowohl „Wash Trades“ als auch „Pre-Arranged Trades“ sind nach der europäischen Marktmissbrauchsverordnung (MAR) verboten. Verstöße gegen die MAR können ernsthafte strafrechtliche Konsequenzen nach sich ziehen. In Betracht kommen Geldbußen von bis zu 5 Millionen Euro oder sogar Freiheitsstrafen von bis zu 4 Jahren.

Auch der Versuch der Marktmanipulation ist strafbar!

 

Der „Wash Trade“

Beim „Wash Trade“ steht sowohl auf der Verkäufer- als auch auf der Käuferseite die gleiche Person, d. h. man handelt mit sich selbst. Es findet also kein Wechsel des wirtschaftlichen Eigentümers statt. Typischerweise werden bei einem „Wash Trade“ zeitnah hintereinander eine Order und eine gegenläufige Order für das identische Wertpapier an derselben Börse erteilt. Dabei kann das gleiche Depot betroffen sein oder zwei unterschiedliche Depots (auch bei unterschiedlichen Banken). Bei gleichen bzw. ähnlichen Limitierungen erhöht sich die Wahrscheinlichkeit, dass die beiden Orders gegeneinander ausgeführt werden.

 

Der „Pre-Arranged Trade“

Beim „Pre-Arranged Trade“ sprechen sich zwei oder mehrere Marktteilnehmer beim Verkaufs- und Kaufauftrag mit im Wesentlichen gleichen Stückzahlen und Preisen vorher ab. Typischerweise liegen Orderaufgabe und Orderannahme zeitlich sehr eng zusammen. Häufig finden die Absprachen im Familien- oder Freundeskreis statt. Als abgesprochen gelten auch solche Geschäfte, die im Rahmen einer Depot-Vollmacht z.B. über das Depot des Ehepartners, der Kinder, der Eltern oder von Freunden abgewickelt werden.

 

Wie verhalte ich mich richtig?
 

Um zu vermeiden, dass Orders gegeneinander ausgeführt werden, achten Sie bitte immer darauf, dass die eine Order ausgeführt ist, bevor eine weitere Order für das gleiche Wertpapier eingegeben wird. 

Es sollten zudem keinerlei Absprachen erfolgen!

 

Bitte beachten Sie:

Die auf dieser Seite enthaltenen Hinweisen stellen weder eine Rechts- noch eine Steuerberatung dar. Sollten Sie sich unsicher sein, holen Sie sich bitte juristischen oder steuerlichen Rat ein. Weiterführende Informationen können Sie auch auf der Homepage der BaFin (www.bafin.de) erhalten.

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